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Nährwertinformationen 101

Nährwertangaben auf Lebensmitteletiketten geben den Verbrauchern mehr Information über den Nährwertgehalt einzeler Lebensmittel, was ihnen ermöglicht bessere Entscheidungen bei der Lebensmittelauswahl zu treffen und gesünder zu leben. Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die Nährwertinformationen:

Portionsgröße. Eine der wichtigsten Nährwertinformationen, da sie den Kunden anzeigt wie viele Portionen die Packung enthält, wie groß die einzelnen Portionen sind und welche Tagesmenge empfohlen wird. Die Portionsgröße kann entweder in metrischen (zB. Gramm, Kilogramm) oder imperialen (zB. Unze, Tasse) Einheiten angegeben werden.

Kalorien. Sie geben an, wie viel Energie Sie aus einer Portion erhalten. Bedenken Sie dabei, dass die Anzahl der Portionen die Sie essen festlegt, wie viele Kalorien Sie zu such nehmen. Essen oder trinken Sie beispielsweise genau 1 Portion, dann haben Sie genau die Anzahl an Kalorien zu sich genommen, die auf der Packung ausgewiesen ist. Bei zwei oder mehr Portionen nehmen Sie die zwei- oder mehrfache Menge der ausgewiesenen Kalorien und Nährstoffen zu sich.

Die Kalorien aus Fetten werden neben den Kalorien angegeben. Das hilft den Verbrauchern dabei auf ihr Gewicht zu achten. Sie müssen die Kalorien aus Fetten dabei nicht den angegebenen Gesamtkalorien hinzurechnen um die Menge für 1 Portio zu erhalten, sie sind bereits darin enthalten.

Gesamtfettmenge. Nahrungsfette sind, gemeinsam mit Eiweiß und Kohlenhydraten, eine der Hauptenergiequellen für unseren Körper. Sie sorgen dafür, dass wir uns nach einer Mahlzeit satt fühlen, unterstützen unsere Körperfunktionen und helfen uns dabei, bestimmte Vitamine in unserem Körper aufzunehmen. Es gibt dabei verschiedene Arten von Nahrungsfetten, die entweder gut oder schlecht für unsere Gesundheit sein können.

Gute Fette - Ungesättigte Fettsäuren: einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte
- Verbessern den Cholesterinspiegel
- Senken das Risiko einer Herzerkrankung
- Regulieren den Blutzuckerspiegel
- Senken den Blutdruck

Quellen: Pflanzenöle (Sonnenblummen-, Mais-, Distelöl usw.), Erdnussöl, Olivenöl usw.

Schlechte Fette - Gesättigte Fettsäuren und Transfette
- Erhöhen den Cholesterinspiegel
- Senken den HDL (Lipoprotein geringer Dichte) Cholesterinspiegel
- Erhöhen das Risiko einer Herzerkrankung und für Typ 2 Diabetes

Quellen: Fleisch, Geflügel, Fisch, Backfett, Butter, usw.

Wichtig: Die US Food and Drug Administration (FDA) hat festgelegt, dass Transfette, die pro Portion weniger als 0,5 Gramm betragen, auf dem Etikett mit “0” ausgezeichnet werden. Das ändert jedoch nicht die Tatsache, dass entsprechende Lebensmittel trotzdem ein halbes Gramm Transfette pro Portion enthalten!

Tipp: achten Sie auf die Zutaten um diese ungesunden Fette zu vermeiden. Sehen Sie Worte wie "gehärtet", "teilgehärtet" oder "Backfett",  so enthält das Lebensmittel Transfette.

Cholesterol. Ein Stoff den wir auf natürliche Weise aus den Lebensmitteln die wir konsumieren erhalten (er wird von der Leber produziert). Cholesterol hält uns gesund, indem es für eine gesunde Verdauung, Zellwandaufbau und weitere wichtige Funktionen in unserem Körper sorgt.

Natrium. Auch bekannt als Salz, es reguliert den Blutdruck und die Blutmenge. Außerdem fördert es die Körperfunktionen.
Cholesterol und Natrium gelten als "Nährstoffe, die man nur begrenzt zu sich nehmen sollte". Unser Körper benötigt beides, zu viel davon führt jedoch bei manchen Menschen zu erhöhtem Blutdruck und schweren Organerkrankungen (Herz und Niere). Die FDA empfiehlt, Lebensmittel mit 5% oder weniger der täglichen Dosis zu sich zu nehmen, um den Natrium- und Cholesterinspiegel zu senken.

Kohlenhydrate. Die "Gesamtmenge der Kohlenhydrate" enthält zwei Arten von Kohlenhydraten:

Ballaststoffe - Einer der wenigen Nährstoffe den Sie in größeren Mengen zu sich nehmen sollten. Ballaststoffe halten Wasser zurück um Verstopfung vorzubeugen, halten den Stoffwechsel am laufen, senken das Cholesterin und bieten weitere Vorteile für Ihre Gesundheit.

Zucker - Lebensmittel die Kohlenhydrate enthalten erhöhen den Blutzuckerspiegel. Eine hohe Menge Zucker in Ihren Lebensmitteln sorgen also für das genaue Gegenteil von dem was Ballaststoffe bieten - eine schnellere Verdauung sowie einen negativen Einfluss auf Ihren Insulinwert, was zu Gewichtsproblemen (Fettleibigkeit) und anderen Gesundheitsproble
men wie zB. Typ 2 Diabetes führt.

Eiweiß. Es spielt eine wichtige Rolle für die Funktionen von Muskeln, Zellen, Organen und Drüsen.

Andere. Die letzte Nährstoffgruppe die auf Lebensmitteletiketten ausgezeichnet sein muss sind Vitamin A, Vitamin C, Kalzium und Eisen. Einige Lebensmittel können weitere Vitamine und Mineralien ausweisen wenn der Hersteller dies wünscht.

Diese kurze Zusammenfassung der Nährwertauszeichnung hilft Ihnen dabei, Nährwertinformationen einfacher herauslesen zu können. Als wichtiges Element in der Produktwerbung bietet die Lebensmittelkennzeichnung den Verbrauchern ein besseres Verständnis des Nährwertgehaltes. Mit CALCMENU können Lebensmitteletiketten außerdem zusätzliche Informationen wie Allergene, Mindesthaltbarkeitsdatum und weitere Daten enthalten. Um mehr über die Erstellung/Auszeichnung, Allergene und Etikettenverwaltung mit CALCMENU zu erfahren, klicken Sie hier: www.eg-software.com

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